Über mich
Hey! Wie schön, dass du hier bist!
Die meisten Eltern melden sich nicht bei mir, weil sie „einfach mal eine Beratung ausprobieren“ möchten. Sondern weil gerade irgendetwas nicht rund läuft. Das Stillen tut weh. Das Baby weint viel. Die Nächte sind anstrengend. Oder man hat das Gefühl, alle sagen etwas anderes — nur niemand schaut wirklich hin. Genau an diesem Punkt begleite ich euch.
Ich bin Johanna, 33 Jahre alt, zweifache Mama und seit über 10 Jahren Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Angefangen habe ich auf einer Frühgeborenen-Intensivstation. Dort lernt man schnell, wie viel Nähe, Ruhe und Körperkontakt für ein Baby bedeuten. Später habe ich auf verschiedenen Kinderstationen und auf der Wochenbettstation gearbeitet und Auszubildende begleitet.
Dabei wurde mir immer klarer: Eltern brauchen nicht noch mehr Tipps. Sie brauchen jemanden, der ruhig bleibt, zuhört und mit ihnen gemeinsam die Informationen sortiert.

Wie Nest & Nähe entstanden ist
Die Ausbildung zur Babymassagekursleitung habe ich schon vor meinem ersten Kind gemacht und erste Kurse gegeben.
Mit meinem eigenen Baby hat sich mein Blick auf die Kursgestaltung und meine Wortwahl nochmal sehr verändert. Plötzlich war ich nicht mehr die Fachperson, sondern selbst unsicher, müde und manchmal einfach überfordert. Ich habe gemerkt, wie viel es ausmacht, wenn jemand da ist, der nichts bewertet und nicht sofort Lösungen parat hat — sondern erstmal hinschaut.
Mit meinem zweiten Kind war ich dann auf einmal nicht mehr die fachliche Begleiterin, sondern selbst mittendrin. Das Stillen tat weh, nichts fühlte sich richtig an und ich habe lange gedacht, ich müsste das doch besser können. Ich bin schließlich Kinderkrankenschwester. Stattdessen war ich verunsichert und ständig am Zweifeln. Ich habe mehrere Einschätzungen von unterschiedlichen Berufsgruppen bekommen und trotzdem hatte ich das Gefühl: irgendetwas passt nicht. Dann endlich stellte sich ein verkürztes Zungenband durch eine Stillberaterin heraus. Diese Zeit hat meine Arbeit sehr geprägt. Seitdem weiß ich, wie schnell man an sich selbst zweifelt und wie schwer es ist, in all den Meinungen noch auf das eigene Gefühl zu hören.
Daraufhin habe ich die Ausbildung zur Stillmentorin gemacht und bilde mich seitdem regelmäßig im Bereich Zungenband und orale Restriktionen fort. Weil Stillzeit und Beikost im Alltag selten getrennt stattfinden, kam später noch die Weiterbildung zur Fachkraft für babyfreundliche Beikost dazu. Heute greift bei mir alles ineinander — Stillen, Babymassage, Bindung und Beikost.
Wie ich arbeite
Ich habe keinen festen Plan, den ich auf jede Familie anwende. Mir ist wichtig, zu verstehen, wie euer Alltag aussieht, wie sich euer Baby verhält und wie es euch damit geht. Oft geht es nicht darum, sofort etwas zu verändern, sondern erstmal zu verstehen, warum etwas gerade schwierig ist.
Ich arbeite ganz bewusst ohne schnelle Online- oder Chatberatung. Viele Eltern haben bereits unzählige Informationen gelesen und sind danach noch verunsicherter als zuvor.
Was ich anbiete ist Zeit. Wir schauen uns alles in Ruhe gemeinsam an und ich gebe euch eine klare, fachliche Orientierung, damit ihr eure eigenen Entscheidungen wieder sicher treffen könnt.
Warum mir das wichtig ist?
Die erste Zeit mit Baby ist so besonders. Und gleichzeitig oft viel anstrengender, als man vorher erwartet. Vieles wird sehr romantisch dargestellt. Wenn es dann anders läuft, denken viele Eltern, sie hätten etwas falsch gemacht — dabei brauchen sie meistens einfach Unterstützung.
Du darfst dir Hilfe holen. Nicht erst, wenn gar nichts mehr geht. Sondern auch schon dann, wenn du merkst: So wie es gerade ist, fühlt es sich nicht gut an. Genau dafür gibt es Nest & Nähe.
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@nestundnaehe
